Forschungsprojekt Circulytics: Mit digitalen Technologien Kreislaufwirtschaft effizient gestalten

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Die Vertreter der Konsortialpartner beim Kick-off des Forschungsprojekts Circulytics: Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), Fauser, INOYAD, inwt, Deutz AG, ATC Waldenburg, EME, BTS Turbo sowie roeren.

Im Februar 2026 fiel der Startschuss für das Forschungsprojekt Circulytics. Am 19. Februar 2026 trafen sich die Projektpartner zum Kick-off am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München (TUM) in Garching bei München. Ein Auftakt, der neue Impulse in der industriellen Kreislaufwirtschaft setzt.

Warum Kreislaufwirtschaft entscheidend ist

Für Unternehmen wird die Wiederaufbereitung von Produkten immer wichtiger. Dies gilt nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern zunehmend auch als strategischer Wettbewerbsfaktor. Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Umsetzung komplex: Unterschiedliche Produktqualitäten, unvorhersehbare Prozessbedingungen und komplexe Ressourcenanforderungen erschweren eine wirtschaftliche Umsetzung.

Circulytics entwickelt eine integrierte digitale Lösung, die Qualitätsbewertungen im Wareneingang mit Ressourcenplanung über digitale Zwillinge verknüpft. Dadurch wird eine datengestützte Entscheidungsfindung ermöglicht, die Transparenz schafft und die wirtschaftliche Tragfähigkeit zirkulärer Geschäftsmodelle belastbar macht.

Das iwb bot wie gewohnt sehr gute Rahmenbedingungen für den Kick-off.

Die Rolle von roeren im Projekt

Als Konsortialführer koordiniert roeren das Forschungsprojekt und verantwortet die Entwicklung praxisnaher Geschäftsmodelle. Durch den gezielten Einsatz digitaler Technologien werden die Effizienz und die Potenziale der Kreislaufwirtschaft gesteigert sowie bisherige Hürden bei der Umsetzung zirkulärer Produktionssysteme reduziert. Das Ziel ist es, belastbare und zukunftsfähige Lösungen zu schaffen, die Unternehmen direkt in der Praxis unterstützen. Dazu gehören:

  • Vereinfachte Systemintegration
  • Aufbereitung wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle
  • Schaffung praxisnaher Zugänge zur Kreislaufwirtschaft

Andreas Weindorfer (rechts) und Christian Cygan (links) stellten im Namen von roeren als Vertreter des Konsortiums die organisatorischen Rahmenbedingungen der Projektzusammenarbeit vor.

Ein starkes interdisziplinäres Konsortium

Ein interdisziplinäres Konsortium, das wissenschaftliche Expertise und industrielle Umsetzungskompetenz bündelt, ermöglicht die Entwicklung, Validierung und Verwertung der Projektergebnisse:

Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), Fauser, INOYAD, inwt, Deutz AG, ATC Waldenburg, EME sowie BTS Turbo.

Wir danken dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Förderung sowie dem DLR Projektträger für die engagierte Betreuung.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Konsortium und darauf, Lösungen zu entwickeln, mit denen sich industrielle Kreislaufwirtschaft messbar und wirtschaftlich vorantreiben lässt.

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