Co-Gastgeberschaft beim VILF-Bezirksgruppentreffen in Essenbach
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So ein großes Verbandstreffen auf Ebene der Bezirksgruppen gab es bisher noch nicht: 58 Teilnehmende aus 32 Unternehmen nahmen teil.
58 Teilnehmende aus 32 Unternehmen folgten der Einladung zum gemeinsamen Bezirksgruppentreffen Bayern des Verbandes der Ingenieure des Lack- und Farbenfaches (VILF), das gemeinsam von MIPA und roeren organisiert und ausgerichtet wurde. Die am 28.07.2026 abgehaltene Veranstaltung setzte bewusst einen inhaltlichen Schwerpunkt, der über die klassischen Diskussionen rund um Formulierungen und Produkte hinausging:
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie leistungs- und anpassungsfähige Produktionssysteme die Wettbewerbsfähigkeit der Lack- und Farbenindustrie nachhaltig stärken können.
Sven Roeren vollbrachte es in seiner Begrüßungsansprache wie gewohnt fachliche und unterhaltsame Elemente miteinander zu kombinieren.
Einblicke in moderne Produktionsprozesse
Nach der Begrüßung durch die Gastgeber Markus Fritsche (CEO MIPA) und Sven Roeren erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer Werksführung exklusive Einblicke in die Produktionsabläufe eines der führenden europäischen Hersteller von Lacken und Beschichtungsstoffen.
Sowohl der Austragungsort des Bezirkstreffens als auch der Werkrundgang und die Impulsvorträge zogen viele Interessierte an.
Impulse für leistungsfähige Produktionssysteme
Anschließend griffen drei Impulsvorträge das Leitthema der Veranstaltung aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Dr. Uwe Rohr, CTO der MIPA SE, zeigte anhand konkreter Praxisbeispiele, wie durch eine engere Verzahnung von Entwicklung und Produktion Synergien genutzt und zusätzliche Wertschöpfung erschlossen werden können.
Sascha Pfordte, Senior Berater bei roeren, knüpfte daran an und stellte die These vor, dass nachhaltige Wettbewerbsvorteile künftig weniger durch einzelne Produkte oder Technologien entstehen als vielmehr durch leistungs- und anpassungsfähige Produktionssysteme. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Frage, wie Unternehmen ihre Produktionssysteme systematisch analysieren, weiterentwickeln und schneller an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können.
Sascha Pfordte bei dessen Impulsvortrag.
Fachlicher Austausch mit Blick auf die Zukunft
Die anschließenden Diskussionen machten deutlich, dass Wettbewerbsfähigkeit heute weit über das Produkt selbst hinausgeht. Ebenso entscheidend ist die Fähigkeit eines Unternehmens, sein gesamtes Produktionssystem kontinuierlich weiterzuentwickeln und an neue Markt- und Wettbewerbsbedingungen anzupassen.
Das Bezirksgruppentreffen bot damit nicht nur Raum für den fachlichen Austausch innerhalb der Branche, sondern setzte zugleich neue Impulse für die Diskussion über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Lack- und Farbenindustrie.
Gemeinsam neue Perspektiven schaffen
Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der MIPA SE, dem VILF, NETZSCH/LabV und roeren organisiert. Die hohe Beteiligung und die intensive fachliche Diskussion unterstrichen das große Interesse an Formaten, die Industrie, Wissenschaft und Beratung miteinander verbinden und neue Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen eröffnen.
- Titelbild: JKLoma (Adobe Stock), Datei-Nr.: 388004924
- Restliche Bilddateien: © MIPA SE & roeren.